Sie sind hier: www.ferienhaus-ziller.de / Impressionen
Beginnen wollen wir unseren Abstecher, in der höchst gelegenen Stadt Deutschlands und dem touristischen Zentrum des oberen Erzgebirges, in Oberwiesenthal.
Die Stadt am Fuße des Fichtelberges kann sich mit vielen Attributen schmücken. Oberwiesenthal ist nicht nur die höchstgelegene Stadt Deutschlands, sie ist auch eines der bekanntesten Zentren und die Heimat zahlreicher Athleten für den Wintersport. Erstmals im Jahre 1406 urkundlich erwähnt erlebte erlebte die Ansiedlung mit ersten Silberfunden im 16. Jahrhundert einen Aufschwung. Die Erträge aus dem Bergbau ließen rasch nach, so dass sich die Bewohner nach anderen Erwerbsquellen umschauen mussten. Dazu zählte neben der Herstellung von Posamenten und einer im bescheidenem Umpfang betrieblichen Landwirtschaft seit Ende des 19. Jahrhunderts zunehmend der Fremdenverkehr. Mit dem Anschluss an das Eisenbahnnetz im Jahre 1897 kamen dann auch die ersten Touristen in die Stadt. Heute verkehrt auf dieser Strecke die bei Einheimischen und Touristen beliebte Fichtelbergbahn auf einer der bekanntesten und reizvollen Schmalspurbahnstrecken Deutschlands.
Neben den Wintersportlern kommen alle Wanderfreunde in und um Oberwiesenthal voll auf ihre Kosten.Blühende Bergwiesen und ausgedehnte Wälder laden in den Sommermonaten zu erkundungen ein, eine Fahrt mit der Schwebebahn bietet herliche Ausblicke über die Stadt und die Umgebung. Auf dem Gipfel des 1215 Meter hohen Fichtelberges befindet sich neben dem Fichtelberghaus die 1916 in Betrieb genommenen Wetterwarte. Ein Refugium seltener Tier und Pflanzenarten ist auch das Naturschutzgebiet "Zechengrund". Das Arial rund um den 1215 Meter hohen Fichtelbergberg bietet sehr gute Wintersportbedingungen. Langläufer können die Grenze zur Tschechischen Republik dank einer durchgehenden Loipenverbindung überqueren. Vom Gipfel aus geht es in 3 verschiedene Richtungen, unter anderem auch zum Kleinen Fichtelberg hin, über abwechslungsreiche Pisten hinunter ins Tal. Bei insgesamt 15 Pistenkilometer finden sowohl Anfänger, als auch Könner die passenden Pisten für sich. Für Snowboarder wurde extra ein Funpark mit Kicks, Rails und Halfpipe eingerichtet. Für alle Rodelfreunde findet sich am Skigebiet ein Rodelhang und als besonderes Highlight eine Snowtube-Bahn mit Schlepplift.
Die Geschichte der Berg- und Adam-Ries-Stadt Annaberg-Buchholz wurde maßgeblich durch den Bergbau geprägt. Die Gründung der beiden Städte geht dabei auf reiche Silberfunde Ende des 15. Jahrhunderts zurück. Bereits im Jahr 1498 wurden eine eigene Münze und ein Bergamt errichtet und schon 1499 der Grundstein zur noch heute größten
spätgotischen Hallenkirche Sachsens, St. Annen, gelegt. Bedeutsame geschichtliche Ereignisse waren hier u.a. der 1504 begonnene Bau der St. Katharinen-Kirche, die frühe Einführung der Reformation im Jahr 1524 und die führende Rolle der Buchholzer Bürger in der bürgerlichen Revolution 1848/49. Weltruf erlangte die Stadt ausgangs des 19. Jahrhunderts durch die Prägeindustrie, die Kartonagenherstellung und die Perlweberei. Rückschläge in der Geschichte der Stadt waren neben dem Niedergang des Bergbaus der große Brand im Jahr 1604, wo fast die gesamte Stadt vernichtet wurde, sowie die in den Jahren 1506, 1568 und 1599 grassierende Pest. Der Turm der größten spätgotischen Hallenkirche Sachsens, St. Annen in Annaberg - Buchholz ist eine vielbesuchte Sehenswürdigkeit. Mit 68,6 Metern Höhe bldet er eine markante Stadtdominante. Jährlich haben Einwohner und Touristen die Chance, vom 1. Mai bis zum 31. Oktober sowie an den Adventswochenenden einen Traumblick über die historische Altstadt und das Erzgebirge zu genießen. Zu den schönsten Traditionen im Erzgebirge zählen die Weihnachtsmärkte, deren Ursprung im 16. Jahrhundert liegt. Festtagsfreude und vor allem der Glanz der Lichter ist über die Jahrhunderte erhalten geblieben. Hier in Annaberg-Buchholz wird die ganze Stadt in der Advents- und Weihnachtszeit zu einem einzigartigen Weihnachtsberg, mit Geschichten und großen Weihnachtspyramiden, mit Wichteleien und Naschereien, Werkstätten und schönen Dingen zum Verschenken ... Der Annaberger Weihnachtsmarkt gehört zu den schönsten Märkten Deutschlands und besticht durch seine Gemütlichkeit. So wird in Annaberg - Buchholz die traditionsreiche Lebensart der Erzgebirgler in einer beeindruckenden Art und Weise reflektiert. Die vielen historischen Zeitzeugen und Sehenswürdigkeiten verleihen der Hauptstadt des Erzgebirges einen besonderen Glanz.
Das Wahrzeichen der Bergstadt Scheibenberg ist der 807 m hohe Scheibenberg mit seinen Aussichtsturm und dem Basaltsäulen (Orgelpfeifen). Dem Bergbau ist die Gründung der Stadt zu danken. Urkundlich erwähnt wird der Bergbau am Scheibenberg bereits 1478. Scheibenberg enstand wie viele andere Städte des Erzgebirges, aufgrund von Silberfunden.
Das danach beginnende Berggeschrei zog Bergleute und Glücksritter aus Annaberg, aber auch aus Böhmen an. Im Jahre 1559 erbaute man oberhalb des Marktes die St. Johannis Kirche. Weit über die Grenzen des Landes hinaus machten sich die Basaltsäulen des Scheibenberges einen Namen. Der Ursprung des Scheibenberges und seiner Basaltfelsen, die auch "Orgelpfeifen" genannt werden, ist vulkanisch. Der Scheibenberg ist neben dem Pöhlberg und dem Bärenstein einer der drei Tafelberge. Mit einer Höhe von 807 Metern ist vor allem durch seine Orgelpfeifen bekannt. Die imposanten Basaltsäulen sind Reste eines ehemaligen Lavestromes. Ein Besuch der Evangelisch - Lutherischen Kirche Sankt Johannis lohnt sich auf jeden Fall. Der Barockbau besitzt eine kunstvolle, reich geschmückte Innenausstattung. Sehenswert ist auch das Gebäude der Adler - Apotheke am Marktplatz. Das restaurierte Bürgerhaus aus dem Jahre 1743 besitzt u. a. reich verzierte Stuckdecken und wertvolle Hallenschränke.
Die Geschichte Seiffens reicht weit in die erste Hälfte des 14. Jahrhunderts zurück. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1324, und Mitte des 15. Jahrhunderts begann sich der Zinnbergbau zu entwickeln. In den folgenden Jahrhunderten führten magere Erzausbeute, technische Erschwernisse zum Niedergang des Zinnbergbaus im Seiffener Winkel. Auch die Glasmacherei, einst ein wichtiger Broterwerb im Erzgebirge reichte nicht aus, um den Lebensunterhalt der Einheimischen zu sichern.
Neue Erwerbsmöglichkeiten für die Bevölkerung mußten gefunden werden. Schon bald entwickelte sich vor Ort verschiedene Gewerbe der Holzbearbeitung. Hier ist die Spielzeugherstellung aus Holz schon seit über 300 Jahren ansässig. Nach dem Erlöschen des Bergbaus entwickelte sich diese einstige Nebentätigkeit als eine echte Volkskunst und mittlerweile zum Haupterwerbszweig dieser Region. Das "Spielzeugdorf " Seiffen ist das Herz der sächsischen Spielzeugwarenindustrie. Weltweit bekannt sind die Räuchermännchen, Nussknacker und Weihnachtspyramiden aus dem Erzgebirge. Die hiesigen Weihnachtsmärkte locken alljährlich tausende Besucher an. Noch heute gehen in Seiffen und anderen Erzgebirgsgemeinden an den Adventssonntagen Kurrendesänger mit Laterne und leuchtendem Stern von Haus zu Haus und wünschen mit Chorälen und festlichen Liedern den Bewohnern eine gesegnete Weihnachtszeit. In weit über 100 Schauwerkstätten und privaten Handwerksbetrieben wirbeln Holzspäne, schnurren Drechselbänke, werden Räuchermännchen, Nußknacker und Pyramiden sowie zahlreiche andere Seiffener Symbolfiguren mit erstaunlicher Fingerfertigkeit in beschaulicher Betriebsamkeit detailgetreu zum Leben erweckt. Es ist schwer, der Versuchung, die bereits vorhandene Sammlung um weitere Stücke zu ergänzen, nicht nachzugeben oder gar leuchtenden Kinderaugen einen Wunsch zu verwehren. Lassen Sie sich einfach treiben und erfüllen Sie sich dann Ihren ganz persönlichen Wunsch.
Wenn es in den Backstuben nach Stollen duftet, die Bläser vom Turm alte Weisen erklingen lassen, Knecht Ruprecht im Schlitten vorfährt oder die Menschen am Christtag früh um 5 Uhr durch den frischen Schnee zur Mette in die Kirche stapfen, dann ist im Erzgebirge Weihnachtszeit. Lichterglanz erfüllt die Fenster und Gassen, Pyramiden drehen sich im Freien, echte Crottendorfer Räucherkerzen betören die Luft in den Stuben und wie in kaum einer anderen Region werden lebendige Traditionen geweckt.
Und wirklich: Wer aus Richtung Chemnitz oder Frohnau auf die traditionsreiche Bergstadt Annaberg schaut, sieht am Fuße des Pöhlberges ein großes Lichtermeer. Es besteht aus ungezählten Lichtern und Lämpchen, Schwibbögen und Lichterträgern, Pyramiden und Weihnachtsbäumen. Im Herzen der Altstadt krönen die berühmte St. Annenkirche und der Annaberger Weihnachtsmarkt den Annaberger „Weihnachtsberg". Meisterwerke des erzgebirgischen Kunsthandwerks, Bergmanns- und Traditionsveranstaltungen, die große Marktpyramide, der riesige Weihnachtsbaum, die Wichtelwelt für Kinder und die zahlreichen liebenswerte Details sorgen für das besondere Flair des Annaberger Weihnachtsmarktes.Veranstaltungs- Glanzlichter sind u.a. die lebendige Marktpyramide am 27. November um 17 Uhr, der Einzug des Weihnachtsmannes mit seinen Wichteln am 28. November um 10 Uhr, der Erzgebirgische Stollentag am 29. November, der traditionellen Bergmannsadvent am 6. Dezember in der Bergkirche wo neue Figuren der Bergmännischen Krippe präsentiert werden und die große Bergparade am 20. Dezember ab 13.30 Uhr in der Annaberger Altstadt. Diese Highlights und dieses Flair locken in jedem Jahr Zehntausende Gäste aus Nah und Fern in die traditionsreiche Bergstadt Annaberg-Buchholz. Lebendige Traditionspflege wird mit dem Bergmannsadvent am 6. Dezember und der großen Bergparade am 20. Dezember lebendig. Ein echtes Glanzlicht ist die Abschlussbergparade der sächsischen Bergmanns- Hütten-und Knappenvereine am 20. Dezember. In diesem Jahr sind dabei Knappenvereine aus dem Saarland, Bayern und dem Ruhrgebiet, aus Hessen und Thüringen, aus Tschechien und Österreich in Annaberg- Buchholz zu Gast. Von 13.30 bis 15.00 Uhr präsentieren sich über 1000 Trachtenträger, in der Annaberger Altstadt. Bereits am 6.Dezember wird um 16 Uhr in der in einzigen bergmännischen Sonderkirche Sachsens, der Bergkirche St. Marien, zum traditionellen Bergmannsadvent eingeladen wo sich ca. 1.000 Trachtenträger in der Annaberger Altstadt präsentieren. Den Glanzpunkt bildet das gewaltige Bergkonzert an der- St. Annen Kirche mit Hunderten von Bergmusikern. Wer das Ergebirge mit seiner Lichterpracht erlebt hat wird sich an jedem Ort der Welt danach zurücksehnen.
. . . wird fortgesetzt . . .
Die Bilder des Annaberger Weihnachtsmarktes wurden mit freundlicher Genehmigung von Tourismusverband Erzgebirge e.V. zur Verfügung gestellt.
Finden Sie hier Ihre Ferienwohnung, oder Ihre Pension
Ferienwohnung Ferienhaus