Frohe Weihnachten
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Weihnachten im Erzgebirge

Weihnachten im Erzgebirge die scönste Zeit des Jahres

In der heiligen Nacht tritt mann gern
einmal aus der Tür und steht allein
unter dem Himmel, um zu spüren,
wie still es ist, wie alles dem Atem
anhält, um auf das Wunder zu warten.
                     Heinrich Waggerl

Weihnachten im Erzgebirge die scönste Zeit des Jahres, die die Menschen immer wieder verzaubert. Weihnachten ist das bedeutendste Familienfest in Deutschland. Weihnachtsbäume glitzern, es duftet nach Glühwein, Punsch, Plätzchen & Stollen. Weihnachtsmärkte werden aufgesucht, Christbäume aufgestellt und geschmückt, auch Pyramiden, Bergmänner und Engel werden aufgestellt.

Am Höhepunkt der Weihnachtszeit, dem Heiligen Abend, versammelt sich die Familie unter dem Christbaum und feiern.


Weihnachtsmarkt am 3. Adventswochenende (15./16. Dezember) findet im Schlossgelände der traditionelle Schlettauer Weihnachtsmarkt sowie der Advent im romantisch geschmückten Schloss statt. Im Schlossgelände und im ganzen Schloss ist weihnachtliches Treiben mit traditionellem Handwerk und Händler mit originellen Geschenkideen zu erleben; im Rittersaal gesellt sich neben dem "Schlossgespenst" ein zauberhafter Weihnachtsbaum.

Auf dem Weihnachtströdelmarkt in den alten Stallungen des Schlosses können wieder allerlei weihnachtliche Raritäten aus vergangenen Zeiten, origineller Christbaumschmuck und tolle Geschenke aus zweiter Hand erworben werden.

Weihnachtsfest im Erzgebirge

ist nicht nur ein Fest - im Erzgebirge ist Weihnachten ein Gefühl. Davon können sich alle Schwarzenberger und ihre Gäste bei einem Besuch des Weihnachtsmarktes überzeugen.

Der festliche Höhepunkt jedes Jahres für ein Weihnachten im Erzgebirge ist der Schwarzenberger Weihnachtsmarkt vom 2.bis zum 3. Adventswochenende. Mit der traditionellen Bergparade, mit Märchenumzug und Märchenhäusern, historischem Markt im Schlosshof, Weihnachtsreiten und den weihnachtlichen Sonderausstellungen im Museum, dem Weihnachtsberg mit lebensgroß geschnitzten Figuren und mit der über 75 Jahre alten Großpyramide ist der zweitälteste Weihnachtsmarkt Sachsens einfach unverwechselbar.

Gemütlich und romantisch – das ist Schwarzenberg während der schönsten Zeit des Jahres, der Weihnachtszeit! Die Bergstadt Schwarzenberg wird auch die „Perle des Erzgebirges“ genannt. Sie liegt malerisch am Rande des Naturparks Erzgebirge - Vogtland inmitten bewaldeter Bergrücken. Träumen in der Natur, Erleben von Kunst und der einmaligen Tradition des Erzgebirges –

das alles ist Schwarzenberg. Der Schwarzenberger Weihnachtsmarkt fand vor mehr als 475 Jahren seine erste Erwähnung und zählt damit zu den ältesten Weihnachtsmärkten in Sachsen. Die Gäste sagen, dass er zu den schönsten und romantischsten Weihnachtsmärkten in Deutschland gehört, kann man doch vieles beim Bummel durch die kleinen und traditionell geschmückten Gassen entdecken.

Hier kann man das urgemütliche Ambiente umrahmt von Schloss Schwarzenberg, dem mittelalterlichen Weihnachtsmarkt im Schlosshof und der sehenswerten St. Georgenkirche genießen. Der Duft der Weihnachtsleckereien verführt, das an allen Tagen stattfindende hochwertige weihnachtliche Programm auf der Bühne am Markt macht die weihnachtliche Stimmung perfekt.

Höhepunkte in jedem Jahr ist der Märchenumzug, der Hutznohmd und die Bergparade mit dem Bergzeremoniell auf dem Markt. Mit einer thematischen Stadtführung können Sie zum Beispiel die spannenden historischen Hintergründe zur „Freien Republik Schwarzenberg“ kennen lernen, „Schwarzenberg unter Dampf“ erleben oder zusammen mit dem „Schwarzenberger Türmer“ dem Meißner Glockenspiel lauschen…


Rauhnächte oder wie der erzgebirgische Volksmund sagt „Internächte” werden die zwölf Nächte zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag am 6.1. bezeichnet. Der Brauch stammt von den Kelten. Bei unseren Vorfahren galten sie als Heilige Nächte. In ihnen wurde möglichst nicht gearbeitet, sondern gefeiert, wahrgenommen und in Familie gelebt. Es wurde Rückschau gehalten und orakelt. Selbst die Natur ist in dieser Zeit um die Wintersonnenwende an ihrem absoluten Nullpunkt angekommen und bereitet sich auf die Wiedergeburt des ewigen Lichtes vor, welches die Christenheit als Weihnachten begeht.

Die Tage zwischen den Jahren sollen hervorragend dazu geeignet sein, Pläne zu schmieden und Prognosen zu stellen. Man sagt sogar, dass die Träume in den einzelnen Nächten in dem jeweils zugeordneten Monat in Erfüllung gehen sollen. Diese Zeit ist aber auch dazu geeignet „loszulassen”, sich vom Ballast des alten Jahres zu trennen.

Doch es gibt auch eine Menge Aberglaube. Hier nun einige Beispiele: Vor Beginn der Raunächte sollte gründlich aufgeräumt und gereinigt werden: Es soll Krankheit und dunkle Gefühle vertreiben. Nicht ausmisten und nicht waschen: Auch das soll angeblich Unglück bringen. (Es soll aber reichen, wenn diese Regel wenigstens zwischen Weihnachten und - Silvester eingehalten wird, denn es ist angenehm, einmal nicht waschen zu müssen und einfach nur dabei zu sein.) Kinder, die in den Rauhnächten geboren werden, sollen besondere Fähigkeiten haben und Glück bringen. Türen leise schließen. Wer die Türen zuknallt, hat im neuen Jahr mit Blitz und Unfrieden im Haus zu rechnen. Keine Betten und Wäsche im Freien lüften: Auch das soll Krankheit bringen. Geliehenes soll wieder an Ort und Stelle sein: Wer sich Dinge geliehen hat, sollte diese bis zu den Rauhnächten zurück geben. Wer etwas verliehen hat, sollte es bis dahin wiederhaben, ansonsten sei im neuen Jahr mit Energieverlust zu rechnen. Heilkräuter sollen in dieser Zeit große Wirkung haben. Wetter: Viel Wind soll ein unruhiges Jahr ankündigen, viel Nebel steht dafür, dass alte Dinge bereinigt werden und kündigt ein nasses Jahr an. Helles und klares Wetter sollen jedoch warme, trockene und gute Zeiten ankündigen. Viele Eisblumen am Fenster und Schnee auf den Bäumen sollen auf ein ertragreiches Jahr hindeuten.


Lichtmess der 2. Februar naht und somit auch das Ende der Weihnachtszeit. Während vielerorts der Weihnachtsschmuck schon aus den Fenstern verschwunden ist, gibt es doch Regionen, welche an der Tradition festhalten. Die Darstellung des Herrn oder Maria Lichtmess, ist der vierzigste Tag nach Weihnachten, der in einigen christlichen Konfessionen am 2.2. gefeiert wird.

Der historische Ursprung liegt in einer heidnischen Sühneprozession, die alle fünf Jahre in Rom abgehalten und nun mit diesem Fest ins Christentum übernommen wurde, deshalb stand die Kerzenweihe und Lichterprozession im Mittelpunkt und wird das Fest auch "Mariä Lichtmess" genannt. Lichtmess war bis 1912 auch ein offizieller Feiertag, nach diesem Tag begann die Arbeit der Bauern nach der Winterpause wieder.



Weihnachten im Erzgebirge bei Familie Ziller Crottendorf   Tel.037344-7525