Weihnachten im Erzgebirge
weihnachtliches Erzgebirge

Weihnachten im Erzgebirge

Weihnachten im Erzgebirge-der Zauber der 1.000 Lichter, das Fest der Familie – in keiner anderen Region in Deutschland wird Weihnachten so traditionell zelebriert. Weihnachtsmärkte im Erzgebirge sind pure Vorfreude auf das größte Fest des Jahres, das die dunkle Jahreszeit zum Leuchten bringt.

Die schönste Zeit des Jahres Weihnachten im Erzgebirge

zum Weihnachtsfest in`s Erzgebirge?

engel
In der heiligen Nacht tritt man gern
einmal aus der Tür und steht allein
unter dem Himmel, um zu spüren,
wie still es ist, wie alles dem Atem
anhält, um auf das Wunder zu warten.
Heinrich Waggerl

Weihnachten im Erzgebirge ist das bedeutendste Familienfest in Deutschland, zu Weihnachten im Erzgebirge was die Menschen immer wieder verzaubert. Weihnachtsbäume glitzern, es duftet nach Glühwein, Punsch, Plätzchen & Stollen. Christbäume werden aufgestellt und geschmückt, auch Nussknacker, Bergleute und Engel, original erzgebirgische Volkskunst ist überall zu spüren.

Weihnachten im Erzgebirge die schönste Zeit des Jahres

Zur Weihnachtszeit ins Weihnachtsland

Erzgebirgisches Traditionshandwerk

Hier ist die Heimat von erzgebirgischen Räuchermänner, Nussknacker, Pyramide und Schwibbogen all das sind handgefertigte Botschafter dieser seit Jahrhunderten wahrenden Handwerkstradition. Einzigartige Techniken wie das Reifendrehen oder Spanbaumstechen haben, speziell in Seiffen, ihren Ursprung und werden von Generation zu Generation weitergegeben. Über diese Handwerkstechniken können Sie in Seiffen mehr erfahren. So zum Beispiel die Klöppelschule Barbara Uthmann in Annaberg das Klöppeln, bei dem aus einzelnen Fäden wahre Kostbarkeiten entstehen.

Die Bergmannsvereine rüsten sich für die vielen Termine, die Chöre und Orchester der Region stimmen sich musikalisch mit Lieder auf die Weihnachtszeit ein, kaum ein anderer Landstrich ist für seine weihnachtlichen Rituale so bekannt wie das Erzgebirge. Rund 500 weihnachtliche Veranstaltungen machen die Region zum Weihnachtsland in Deutschland schlechthin.

Am Höhepunkt der Weihnachtszeit, dem Heiligen Abend, versammelt sich die Familie unter dem Christbaum und feiern.

Eine besondere Tradition hat ein Weihnachtsmarkt. Hier findet man originale Holzkunstartikel und Spezialitäten wie Stollen. Mit dem Blick hin zum ersten Advent ist die Vorfreude überall spürbar. Die Weihnachtsmärkte sind mit erzgebirgischer Holzkunst vorbereitet, Plätzchen und Stollenbäcker sind fleißig am Werk und alles wird liebevoll dekoriert. Natürlich darf auch der Weihnachtsmann für die kleinsten mit seinen Geschichten auf dem Markt nicht fehlen. Weihnachtslieder gehören zur Adventszeit für viele einfach dazu - wie Plätzchen backen oder der Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt. Ab dem 1. Advent drehen sich die Weihnachtspyramiden wieder, Schwibbögen sowie Bergmann & Engel, Räuchermänner schmücken Fenster und lassen die gesamte Region in einem warmen Lichterglanz erstrahlen.

Traditionen zum Weihnachtsfest

Was wäre das Erzgebirge ohne seine Traditionen?
Hier sind Jahrhunderte alte Bräuche erzgebirgischer Traditionen wie Historische Metten schichten, traditionelles Pyramidenanschieben, Hutzenabende und Lichterfahrten noch tief verwurzelt und werden mit Freude gelebt. Feierliche Klänge begleiten bei traditionellen Bergparaden in diesen Tagen die Bergmänner in ihren prächtigen Trachten durch die Städte und Orte. Bei diesen imposanten Aufzügen ahnt der Betrachter, welch wertvolle Arbeit die Bergleute einst verrichteten. Ein besonderes Erlebnis ist ein Besuch in der weltbekannten Seiffener Rundkirche zu Weihnachten. Oder auch die „Freiberger Weihnacht“, des Krippenspiels in bergmännischer Tradition am 14. und 16. Dezember in der Nikolaikirche Freiberg. Das Lichtelfest in Schneeberg öffnet am zweiten Adventwochenende auf dem Marktplatz. An beiden Tagen gibt es eine Vielzahl von Veranstaltungen. Höhepunkt am Sonntag ist die große Bergparade, welche in Annaberg-Buchholz, am 23. Dezember, mit über 1.000 Trachtenträgern der krönende Abschluss der großen Bergparaden ist. Den Glanzpunkt bildet das gewaltige Bergkonzert an der St. Annenkirche.

Durch das einzigartige Brauchtum der Erzgebirgler, der sich vor allem in der Adventszeit zeigt, wird deshalb das Erzgebirge auch als Weihnachtsland bezeichnet. Eine Historische Metten Schicht, die letzte unter Tage gefahrene Schicht vor Heiligabend, zum Beispiel in den Zinnkammern Pöhla, ist ein festliches und ergreifendes Erlebnis. Gefeiert wird mit zünftiger Bergmannsmusik, Speckfettbroten und Glühwein. Mit der Schmalspurbahn zur „Öffentlichen Metten Schicht“ anreisen, das gibt es nur im Preßnitztal. Das ist eine der Besonderheiten am Andreas-Gegentrum-Stolln im erzgebirgischen Jöhstadt. Die bergmännische Krippe in der Bergkirche St. Marien sollte man sich bei einem Besuch in der Berg- und Adam-Ries Stadt Annaberg-Buchholz nicht entgehen lassen! Eine meisterhafte handwerkliche Gestaltung der Figuren weist auf Schnitzer- und Volkskunst hin, die es seit Jahrhunderten gibt. Die Krippe ist ein einzigartiges Meisterwerk der Holzkunst.

Geheimnisse der Rauhnächte

BRÄUCHE das sagt man über Aberglaube und Volksmund zwischen den Jahren.

Als Rauhnächte oder wie der erzgebirgische Volksmund sagt „Innernächte“ werden die zwölf Nächte zwischen Heiligabend und dem Dreikönigstag am 6. Januar bezeichnet. Der Brauch stammt von den Kelten. Bei unseren Vorfahren galten sie als Heilige Nächte. In ihnen wurde möglichst nicht gearbeitet, sondern gefeiert, wahrgenommen und in Familie gelebt. Es wurde Rückschau gehalten und orakelt. Selbst die Natur ist in um die Wintersonnenwende an ihrem absoluten Nullpunkt angekommen und bereitet sich auf der Wiedergeburt des ewigen Lichtes vor.

Die Tage zwischen den Jahren sollen hervorragend dazu geeignet sein, Pläne zu schmieden und Prognosen zu stellen. Man sagt sogar, dass die Träume in den einzelnen Nächten in dem jeweils zugeordneten Monat in Erfüllung gehen sollen. Diese Zeit ist aber auch dazu geeignet „loszulassen“, sich vom Ballast des alten Jahres zu trennen. Doch es gibt auch eine Menge Aberglaube und Volksmund darüber.

Hier nun einige Beispiele:

Vor Beginn der Raunächte sollte gründlich aufgeräumt und gereinigt werden: Es soll Krankheit und dunkle Gefühle vertreiben. Nicht ausmisten und nicht waschen: Dies soll angeblich Unglück bringen. (Es soll aber reichen, wenn diese Regel wenigstens zwischen Heiligabend und Silvester eingehalten wird, denn ist angenehm, einmal nicht zu waschen zu müssen und einfach nur dabei zu sein.) Kinder, die in den Rauhnächten geboren werden, sollen besondere Fähigkeiten haben und Glück bringen.

Türen leise schließen: Wer die Türen zuknallt, hat im neuen Jahr mit Blitz und Unfrieden im Haus zu rechnen. Keine Betten und Wäsche im Freien lüften: Auch das soll Krankheit bringen.

Geliehenes soll wieder an Ort und Stelle sein: Wer sich Dinge geliehen hat, sollte diese bis zu den Rauhnächten zurückgeben. Wer etwas verliehen hat, sollte es bis dahin wiederhaben, ansonsten sei im neuen Jahr mit Energieverlust zu rechnen.

Heilkräuter sollen in dieser Zeit‘ große Wirkung haben. Wetter: Viel Wind soll ein unruhiges Jahr ankündigen, viel Nebel steht dafür, dass alte Dinge bereinigt werden und kündigt ein nasses Jahr an. Helles und klares Wetter sollen jedoch warme, trockene und gute Zeiten ankündigen. Viele Eisblumen an Fenstern und Schnee auf den Bäumen sollen auf ein ertragreiches Jahr hin deuten.

Weihnachten im Erzgebirge Veranstaltungen

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