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Ferienhaus Ziller
Crottendorf / Erzgebirge / Sachsen
das Ferienhaus im Herzen des Erzgebirges

Weihnachten im Erzgebirge

das in ruhiger Lage, gemütlich, gepflegte Ferienhaus

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Weihnachten die schönste Zeit

engel
In der heiligen Nacht tritt mann gern
einmal aus der Tür und steht allein
unter dem Himmel, um zu spüren,
wie still es ist, wie alles dem Atem
anhält, um auf das Wunder zu warten.
                     Heinrich Waggerl

Weihnachten ist das bedeutendste Familienfest in Deutschland.Weihnachten im Erzgebirge die schönste Zeit im Jahr, die die Menschen immer wieder verzaubert. Weihnachtsbäume glitzern, es duftet nach Glühwein, Punsch, Plätzchen & Stollen. Weihnachtsmärkte werden aufgesucht, Christbäume aufgestellt und geschmückt, auch Pyramiden, Bergmänner und Engel werden aufgestellt, erzgebirgische Volkskunst ist überall zu spüren

Am Höhepunkt der Weihnachtszeit, dem Heiligen Abend, versammelt sich die Familie unter dem Christbaum und feiern.

Mit dem Blick auf den ersten Advent ist die Vorfreude überall spürbar. Die Weihnachtsmärkte sind mit erzgebirgische Volkskunst vorbereitet, Plätzchen und Stollenbäcker sind fleißig am Werk und alles wird liebevoll dekoriert. Ab dem 1. Advent drehen sich die Pyramiden wieder, die Schwibbögen sowie Bergmann- & Engel schmücken die Fenster und lassen die gesamte Region in einem warmen Lichterglanz erstrahlen.

Die Bergmannsvereine rüsten sich für die vielen Termine der Bergparaden, die Chöre und Orchester stimmen sich musikalisch auf die schönste Zeit im Jahr ein, Kaum ein anderer Landstrich ist für seine weihnachtlichen Rituale so bekannt wie das Erzgebirge. Rund 500 weihnachtliche Veranstaltungen machen die Region zum „Weihnachtsland“ in Deutschland schlechthin.

Heimat der Traditionen

Feierliche Klänge begleiten in diesen Tagen die Bergmänner in ihren prächtigen Trachten durch die Städte und Orte. Bei diesen imposanten Bergparaden ahnt der Betrachter, welch wertvolle Arbeit die Bergleute einst verrichteten. Ein besonderes Erlebnis ist die „Freiberger Weihnacht“, eine Aufführung des Krippenspiels in bergmännischer Tradition am 14. und 16. Dezember 2018 in der Nikolaikirche Freiberg. Die große Bergparade in Annaberg-Buchholz am 23. Dezember 2018 ist mit über 1.000 Trachtenträgern der krönende Abschluss. Den Glanzpunkt bildet das gewaltige Bergkonzert an der St. Annen-Kirche.

Auch die Historische Mettenschicht, die letzte unter Tage gefahrene Schicht vor Heilig Abend, zum Beispiel im den Zinnkammern Pöhla, ist ein festliches und ergreifendes Erlebnis. Gefeiert wird mit zünftiger Bergmannsmusik, Speckfettbroten und Glühwein. Mit der Schmalspurbahn zur Mettenschicht anreisen, das gibt es nur im Preßnitztal. Das ist eine der Besonderheiten der „Öffentlichen Mettenschicht“ am Andreas-Gegentrum-Stolln in Jöhstadt. Die Bergmännische Krippe in der Bergkirche St. Marien sollte mansich bei einem Besuch in der Berg- und Adam- Ries Stadt Annaberg- Buchholz nicht entgehen lassen! Die meisterhafte handwerkliche Gestaltung der Figuren weist auf Schnitzer- und Holzbildhauertraditionen hin, die es seit Jahrhunderten gibt. Die Krippe ist ein einzigartiges Meisterwerk der Holzbildhauerkunst.

Der historische Ursprung liegt in einer heidnischen Sühneprozession, die alle fünf Jahre in Rom abgehalten und nun mit diesem Fest ins Christentum übernommen wurde, deshalb stand die Kerzenweihe und Lichterprozession im Mittelpunkt und wird das Fest auch "Mariä Lichtmess" genannt. Lichtmess war bis 1912 auch ein offizieller Feiertag, nach diesem Tag begann die Arbeit der Bauern nach der Winterpause wieder.

Geheimnisse der Rauhnächte

BRÄUCHE Das sagt man über Aberglaube und Volksmund zwischen den Jahren.

Als Rauhnächte oder wie der erzgebirgische Volksmund sagt „Innernächte“ werden die zwölf Nächte zwischen Heilig Abend und dem Dreikönigstag am 6. Januar bezeichnet. Der Brauch stammt von den Kelten. Bei unseren Vorfahren galten sie als Heilige Nächte. In ihnen wurde möglichst nicht gearbeitet, sondern gefeiert, wahrgenommen und in Familie gelebt. Es wurde Rückschau gehalten und orakelt. Selbst die Natur ist in um die Wintersonnenwende an ihrem absoluten Nullpunkt angekommen und bereitet sich auf der Wiedergeburt des ewigen Lichtes vor.

Die Tage zwischen den Jahren sollen hervorragend dazu geeignet sein, Pläne zu schmieden und Prognosen zu stellen. Man sagt sogar, dass die Träume in den einzelnen Nächten in dem jeweils zugeordneten Monat in Erfüllung gehen sollen. Diese Zeit ist aber auch dazu geeignet „loszulassen“, sich vom Ballast des alten Jahres zu trennen. Doch es gibt auch eine Menge Aberglaube und Volksmund darüber.

Hier nun einige Beispiele:

Vor Beginn der Raunächte sollte gründlich aufgeräumt und gereinigt werden: Es soll Krankheit und dunkle Gefühle ver treiben. Nicht ausmisten und nicht waschen: Dies soll angeblich Unglück bringen. (Es soll aber reichen, wenn diese Regel wenigstens zwischen Heilig Abend und Silvester eingehalten wird, denn ist angenehm, einmal nicht zu waschen zu müssen und einfach nur dabei zu sein.) Kinder, die in den Rauhnächten geboren werden, sollen besondere Fähigkeiten haben und Glück bringen.

Türen leise schließen: Wer die Türen zuknallt, hat im neuen Jahr mit Blitz und Unfrieden im Haus zu rechnen. Keine Betten und Wäsche im Freien lüften: Auch das soll Krankheit bringen.

Geliehenes soll wieder an Ort und Stelle sein: Wer sich Dinge geliehen hat, sollte diese bis zu den Rauhnächten zurückgeben. Wer etwas verliehen hat, sollte es bis dahin wiederhaben, ansonsten sei im neuen Jahr mit Energieverlust zu rechnen.

Heilkräuter sollen in dieser Zeit‘ große Wirkung haben. Wetter: Viel Wind soll ein unruhiges Jahr ankündigen, viel Nebel steht dafür, dass alte Dinge bereinigt werden und kündigt ein nasses Jahr an. Helles und klares Wetter sollen jedoch warme, trockene und gute Zeiten ankündigen. Viele Eisblumen am Fenster und Schnee auf den Bäumen sollen auf ein ertragreiches Jahr hin deuten.


Veranstaltungen der Advent- und Weihnachtszeit sowie Termine der Weihnachtsmärkte und Bergparaden gibt es beim Tourismusverband e.V.Tel. 03733 188 00 88,

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